SUPERSTADT, DIE KATASTROPHE!  

Ein Symposium zur Zukunft der Stadt


Was hat Architektur mit Katastrophen zu tun?

Liegt es an der medialen Aufmerksamkeit, dass uns Katastrophen wie Tsunamis, Hochwasser, aber auch Kriege und Flüchtlingsdramen nahezu täglich begleiten? Katastrophen scheinen unbeeinflussbar.  Dennoch spielen eine fehlgeleitete Planung, territoriale Machtkämpfe oder globale Ökonomisierungsprozesse oft entscheidende Rollen und die meisten Katastrophen sind menschengemacht. Allen Katastrophen gemein sind die Bestürzung über das Leid und das Bedürfnis ihre Folgen aufzuarbeiten.

SUPERSTADT, DIE KATASTROPHE! stellt Theorien, Methoden und Projekte zur Diskussion, die sich mit den räumlichen Bedingungen vor, während und nach Katastrophen befassen. Kulturwissenschaftliche und medientheoretische Sichtweisen bilden den Hintergrund für konkrete Projekte wie räumliche Strategien zur Vermeidung von Katastrophen, an Katastrophen adaptierte Architektur und künstlerische Aufarbeitungen der Ursachen und Folgen von Katastrophen. AkteurInnen aus Architektur, Theorie, Bildender Kunst und Performance bauen schwimmende Häuser, kartieren verminte Landstriche, erzählen die Geschichte der Katastrophen, präsentieren Überlebensstrategien und diskutieren aktuelle Ereignisse.
 

Konzeption: Sabine Pollak und Matthias Böttger | Kunstuniversität Linz

Organisation: Anja Aichinger, Lars Moritz, Katharina Weinberger | Kunstuniversität Linz